Besondere Lehrprojekte

Lehrprojekt zur Unterstützung digitaler Lehre


 

 

Zur Verbesserung der digitalen Lehre im Wintersemester 2020/2021 wurde das von David Lang verantwortete Projekt „Bedarfsorientierte Unterstützung digitaler Lehre – Aufbau modular einsetzbarer Fachkenntnis“ ins Leben gerufen.

Zusätzlich eingestellte studentische Hilfskräfte wendeten im Rahmen dessen insgesamt etwa 160 Arbeitsstunden auf, um die Lehrenden dabei zu unterstützen, die Herausforderungen eines weiteren „digitalen“ Semesters optimal bewältigen und den Studierenden qualitativ hochwertige Distanzlehre anbieten zu können. Zu diesem Zweck wurden die Hilfskräfte vor und während des Projektzeitraums fortlaufend geschult und konnten somit sowohl kurz- als auch langfristig angelegte Unterstützungsleistungen im Kontext der digitalen Lehre erbringen.

Dabei musste der Projektrahmen flexibel an die Entwicklungen der Covid19-Pandemie angepasst werden: Ursprünglich vorgesehen war, dass die Hilfskräfte für die Lehrenden bei Hybrid-Veranstaltungen – d.h. bei zeitgleich teils in Präsenz, teils online stattfindender Lehre – organisatorische und technische Tätigkeiten übernehmen, um ein fachlich hohes Niveau der Lehre aufrecht erhalten zu können. Aufgrund des Infektionsgeschehens konnten letztendlich jedoch keine Hybrid-Veranstaltungen durchgeführt werden, die gesamte Lehre fand ausschließlich digital statt.

Daher wurden die Hilfskräfte auf vielfältigere Art und Weise als zunächst konzipiert und dabei auch für Lehrenden und Lehrstuhlteams des gesamten Fachbereichs Rechtswissenschaft tätig. Sie übernahmen etwa Moderationstätigkeiten im Rahmen von digitalen Live-Lehrveranstaltungen und wirkten bei der Er- und Bereitstellung digitaler Vorlesungsmaterialien mit. Außerdem unternahmen sie verschiedene Anstrengungen, um die Kommunikation der Lehrenden mit den Studierenden zu verbessern, oder um zu evaluieren, ob die Studierenden bestimmte Elemente der digitalen Lehre effektiv einsetzen konnten bzw. ob insofern womöglich Verbesserungsbedarf bestand. Hierdurch wurde ein beständiger Optimierungsprozess angestoßen. Damit konnte insgesamt dazu beigetragen werden, nicht nur kurzfristig den Lernerfolg der Studierenden sicherzustellen, sondern anhand der gewonnenen Erfahrungen und etablierten Verfahrensweisen auch langfristig die Qualität digitaler Lehre zu verbessern.

 

Das Projekt „Bedarfsorientierte Unterstützung digitaler Lehre – Aufbau modular einsetzbarer Fachkenntnis“ wurde im Rahmen des Projektes Qualität in Studium und Lehre an der FAU („QuiS“) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Teilprojekt (TP 08) „QuiS Digitalisierung in der Lehre“ unter dem Förderkennzeichen 01PL17017 im Förderprogramm Qualitätspakt Lehre (QPL) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.